Pressemeldungen

09.04.2020

Aufrechterhaltung des Studienbetriebs durch Einsatz digitaler Lehrformate


An der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe soll trotz der aktuellen Corona-Pandemie der Studienbetrieb im laufenden Semester aufrechterhalten bleiben und den Studierenden die für diesen Sommer geplanten Studienfortschritte ermöglicht werden. Die Hochschule hat für die Weiterführung des Studienbetriebes die folgende Vorgehensweise festgelegt:

  • In diesem Semester werden in allen Bachelor- und Master-Studiengängen keine physischen Präsenzveranstaltungen angeboten. Damit ist die Hochschule bestrebt, das ihr Mögliche tun, um Infektions­ketten zu durchbrechen und die Entwicklung des Infektionsgeschehens zu verlangsamen.
  • Eine Ausnahmeregelung hiervon soll für das duale Studienprogramm „Bachelor Select“ am Studienstandort Stuttgart dann gelten, wenn eine Durchführung von physischen Präsenzen seitens der zuständigen Behörden noch vor der Sommerpause wieder ermöglicht würde. Bei diesem Studienprogramm könnte dann der dortige Studienbetrieb in einer festen Klassen-Struktur ohne großen organisatorischen Aufwand wieder auf physische Präsenzen umgestellt werden.
  • Der Wegfall von physischen Präsenzveranstaltungen soll durch ein breites und vielfältiges Angebot an alternativen und vor allem digitalen Lehr-Formaten in allen Studiengängen kompensiert werden. Die Lehrkräfte werden die Studierenden zeitnah auf der Lern- und Betreuungsplattform der Hochschule über die zum Einsatz kommenden Lernangebote in den einzelnen Modulen informieren (u.a. Lernvideos, Podcasts, Virtual Classroom, Chats, Diskussionsforen, Präsentationsfolien, Telefonsprech­stunden, Fachliteratur). Das Studien­konzeption ermöglicht es in idealer Weise, verstärkt digitale Lehrformate einzusetzen, um den Lernstoff weiterhin adäquat zu vermitteln. Dies ist in der aktuellen Situation ein großer Vorteil des Lehrkonzepts, der für den Studienerfolg der Studierenden konsequent genutzt werden soll.
  • Das Lehrformat „Virtual Classroom (VC)“ soll i.d.R. an den für dieses Semester vorgesehenen Präsenzterminen zum Einsatz kommen. In Abstimmung mit den Lehrkräften und unter Beachtung didaktischer Aspekte werden an diesen Tagen Ganztages- oder Halbtages-Veranstaltungen angeboten. Weiter ist für den Präsenzzeitraum vorgesehen, an den Wochen­tagen von Montag bis Mittwoch jeweils im Zeitrahmen von 17.00 bis 20.00 Uhr kleinere VC-Blöcke von Studienmodulen anzubieten. Damit Studierenden, die die jeweiligen VC-Termine nicht wahrnehmen können, keine Nachteile entstehen, ist beabsichtigt, die stattfindenden digitalen Präsenzen i.d.R. im Video-Format zu archivieren und als Download zur Verfügung zu stellen.  Neben den VC-Terminen zur Wissensvermittlung sieht die Planung das Angebot von speziellen VC-Terminen sowie von Chats, Diskussionsforen und Telefonsprechstunden vor, um fachliche Fragestellungen der Studierenden intensiv zu erörtern und Fachthemen im engen Austausch mit den Lehrkräften zu vertiefen.
  • Aus aktueller Sicht hält die Hochschule an den Terminplanungen hinsichtlich der Klausuren im Juli d. J. fest. In einer gebildeten Arbeitsgruppe „Klausuren“ soll eine Notfallplanung entwickelt werden für den Fall, dass physische Klausuren an den vorgesehenen Terminen nicht abgehalten werden können.
  • Der Prüfungsausschuss hatte angesichts der eingeschränkten Möglichkeiten der Literatur­beschaffung in den örtlichen Hochschulbibliotheken bereits Mitte März beschlossen, dass die jeweilige Frist für die Abgabe von Hausarbeiten, Referaten, Projekt- und Praxisberichte sowie Abschlussarbeiten (Bachelor/Master) um drei Wochen verlängert wird. 
  • In einer weiteren Ad-hoc-Sitzung hat der Prüfungsausschuss mit Blick auf eine übermäßig gestiegenen beruflichen Arbeitsbelastung bei einzelnen Studierenden infolge der Corona-Pandemie beschlossen, dass diese Studierenden auf Antrag bis zum Monatsende von ihrer Abschlussarbeit (Bachelor- und Master-Thesis) ohne Wertung als Fehlversuch zurücktreten können. Wer einen solchen begründeten Antrag stellt, wird von den anfallenden Verlänge­rungsgebühren für das notwendige zusätzliche Semester befreit. Zudem wurde für zwei Master-Studienmodulen der Beschluss gefasst, dass eine andere Prüfungs­form als vorgesehen zur Umsetzung kommt. Prüfungsleistungen, die im Rahmen einer Präsenzveranstaltung vorge­sehen waren (z.B. Referate), sollen in  digitalen Formaten abgelegt werden.

Die weitere Kommunikation über die o. g. Vorgehensweise sowie über die konkrete Umsetzung in den einzelnen Studienmodulen erfolgt über die Lernplattform der Hochschule. Diese Plattform ist das zentrale Informations- und Kommunikationsmedium der Hochschule im Austausch mit ihren Studierenden.

Kontaktadresse für weitere Informationen und Fragen:

Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe
- University of Applied Sciences - Bonn
Simrockstr. 4, 53113 Bonn
Alexandra Düren
Leitung Kommunikation und Marketing
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